Gruppe für Jahrgänge 1960 - 1975 (+/-)

ab 04.03.2017

Kriegsenkel finden ihren Frieden

Transgenerationale Konflikte auflösen

Transgenerationalen Belastungen auf der Spur

Sabine Bode, Hartmut Radebold, Werner Bohleber, Jürgen Zinnecker, Gertrud Ennulat ... um nur einige zu nennen, haben das Thema „Kriegskinder“ und „Kriegsenkel“ in die öffentliche Diskussion und damit endlich ein Tabu ins Wanken gebracht. Seit dem stellen sich zunehmend mehr Betroffene ihren Problemen, Sorgen, Lebensbaustellen und inneren Verletzungen. – Gerade die zwischen ca. 1960 bis 1975 Geborenen berichten von belastendem Schweigen in der elterlichen Familie, eigener diffuser Ängstlichkeit, latenten Gefühlen der Unsicherheit, zermürbender Konflikte im Privatleben, unverständlicher Krisen im Beruf oder einer unerklärlichen inneren Leere sowie vielem mehr. Heute sind diese Zusammenhänge bekannt als Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs. Selbst 70 Jahre nach Kriegsende. Die Last der Eltern haben sich auf die nächste Generation übertragen. Der Kurs beschäftigt sich mit diesen Vorgängen, spürt Hintergründe in der eigenen Familiengeschichte auf, ermöglicht ein Auflösen der transgenerativen Belastungen.

Zielgruppe

Jahrgänge 1960 bis 1975 (+/-), die heute als sog. Kriegsenkel die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf ihr Leben verstehen und auflösen möchten. Alle diejenigen, deren Eltern im Zweiten Weltkrieg Kinder waren.

Inhalte der Gruppe für Wiesbaden / Mainz / Frankfurt / Rhein-Main / Rheingau / Rheinhessen

In dem einführenden Tagesseminar werden die Zusammenhänge der aktuellen Lebenssituation heute mit den schlimmen Erlebnissen der Eltern vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg dargestellt. Während Krieg und NS-Zeit historisch aufgearbeitet wurden, fehlt den meisten Kriegsenkeln die emotionale Auflösung. Viele Eltern haben über ihre Erlebnisse nicht sprechen, ihre Gefühle und Nöte nicht ausdrücken können. Das Schweigen über Bombenhagel, Flucht und Vertreibung, Hunger, Kälte und Gewalt hat bei den sog. Kriegsenkeln zu einem emotionalen Vakuum geführt. Der Austausch in der Gruppe schafft Grundlage für die folgenden Gruppenabende. Sie geben dann Raum für

  • Verstehen der Auswirkungen des Kriegs auf die Eltern, die Kriegskinder
  • Wahrnehmen der Einflüsse auf die nächste Generation, die Kriegsenkel
  • Aufdecken der Belastungen in der eigenen Familie
  • Finden von Antworten auf ungestellte oder unbeantwortete Fragen
  • Gewinnen von Klarheit über eigene erlebte Phänomene
  • Aufräumen seelischer Trümmer, Auflösen unverarbeiteter Generationskonflikte
  • Finden des inneren Friedens

Organisatorisches

Ablauf: ab 04.03.2017 | Tagesseminar 04.03.2017 | 10.00 – 16.00 Uhr
anschließend sechs Gruppenabende 05.04., 12.04., 19.04., 26.04., 03.05., 10.05.2017 jeweils mittwochs 19.00 - 20.30 Uhr
Seminarleitung: Martin O. Beinlich, selbst Kriegsenkel (* 1965), Seminarleiter, Trainer, Gruppenleiter, Coach, Moderator, Psychotherapeutischer Heilpraktiker mit den Schwerpunkten: Gestalttherapie, Körperpsychotherapie, Gesprächstherapie, weitere Spezialisierungen u. a. in: Selbsterfahrung, Entspannungsverfahren, Progressive Muskelrelaxation, Autogenes Training, Meditationen
Veranstaltungsort: Triada Institut
Kursgebühr: 249 Euro für Tagesseminar und sechs Gruppenabende
Teilnehmerzahl: mind. 6 - max. 12 Personen

Kurs-Programm als PDF zum Herunterladen:   PDF: Triada_Institut_FP1707__FP1722_2017_03_04_2017_11_04_Kriegsenkel_finden_ihren_Frieden_VO1.0.pdf