Hintergrund

Diese Therapieform ist für viele Menschen eine äußerst hilfreiche Behandlungsform. Mit eigener Akzeptanz, Empathie, Echtheit und ehrlicher Erfahrung lassen sich die eigenen Themen gut begegnen und Lösungen erarbeiten.

Wesentlicher Bestandteil der Gesprächstherapie ist, wie das Wort selbst ausdrückt, das Gespräch. Herausragende Eigenschaft dieser Form ist die sog. Zentrierung des Klienten. D. h. der Klient selbst wird unter Berücksichtigung seiner Anzeichen und Symptomen Experte für das eigene Erleben, das durch die therapeutische Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen ermöglicht wird.

Insofern wird das Entdecken durch dauerndes Reflektieren der eigenen Erfahrungen, Gedanken, Gefühle, Wertvorstellungen etc. möglich. Im Vordergrund steht dabei die sprachliche Ausdrucksform emotionaler Erlebnisse, die therapeutisch immer wieder gespiegelt wird.

Der Mensch ist in seiner Dreiheit aus Körper, Geist und Innen (Seele) mit einer angeborenen Tendenz zur Selbstverwirklungen ausgestattet. Er verfügt über ein natürliches Erleben und Empfinden seines Ichs. Dysbalancen werden in der Therapie aufgespürt und ermöglichen persönliches Wachstum, Reifung, Veränderung, Weiterentwicklung und erforderliche Anpassung.

Wirkmechanismen

Die Methode fördert die eigene Aktivität des Klienten sowie die Entwicklung oder den Ausbau der Eigenverantwortlichkeit für sich selbst. Durch Übereinstimmung mit sich selbst verändern sich spürbar persönliches Selbstvertrauen, Selbstbestimmung, Selbstakzeptanz, Zufriedenheit, Kreativität und Glück.

Im klassischen Ansatz ist der Verlauf der Gesprächspsychotherapie tendenziell längerer. Deutlich schnellere Verbesserungsverläufe sind erzielbar durch die gute Integration dieser Therapieform in die Körperpsychotherapie, Energetische Psychotherapie sowie die Gestalttherapie.