Hintergrund

Der Mensch in seiner Ordnung aus Körper, Geist und Innenleben, auch Seele genannt, ist stets in Bewegung. Insofern ist sein Streben nach Ausgleich kein Streben nach Stillstand, sondern ein stetes Bemühen um gesunde Balance. Alles "zu viel" oder "zu wenig" führt auf Dauer zu Disbalance und Unwohlsein.

Die Dreiheit des Menschen ist geprägt durch permanente, gegenseitige Interaktion. Neben geistigen und seelischen Signalen mit Anzeichen und Symptomen drückt auch der Körper, also der physische Teil des Menschen, aus, was gefühlt und erlebt wird. Dieses Phänomen wird im körperpsychotherapeutischen Ansatz genutzt.

Wirkmechanismen

Über Körperwahrnehmungen wird ein Zugang zu Gefühlen, Erfahrungen, Erinnerungen, Bedürfnissen, Wünschen und so dem "Ich" erschlossen. Oftmals Unbewusstes, Unbekanntes oder Vergessenes kann über eine bewusste Wahrnehmung auf Körpersensationen respektvoll entdeckt und für die weitere Bearbeitung herangezogen werden. Die Betrachtung der eigenen Themen, wie Konflikte oder Erkrankungen, bezieht daher den Körper vollständig mit ein. So ist es möglich, über diesen Weg die jedem Menschen zur Verfügung stehenden Stärken, Kräfte und Ressourcen zu mobilisieren. Individuelle Entwicklungs- und Selbstheilungsprozesse werden angeregt und unterstützt. Kognitive Umstrukturierungen werden möglich.

Methoden und Techniken

Die Verfahren der Körperpsychotherapie sind vielfältig. Die Arbeit bezieht unterschiedliche Methoden und Techniken ein